08.12.2016

Aktuelles

  • Wie können Kommunen bestehende Städtepartnerschaften ausbauen oder neue gründen? Wo lauern Fallstricke und wie sieht die Finanzierung aus? Antworten auf diese Fragen gibt die neue Broschüre „Städtepartnerschaften entwickeln, leben, ausbauen, finanzieren“.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

dies ist die Internetseite für Kommunen zum Thema Europa. 

 

Ich lade Sie ein, auf dieser Plattform Ihre Ideen zu europapolitischen Themen, EU-Projekten und internationaler Zusammenarbeit mit anderen Kolleginnen und Kollegen und Bürgerinnen und Bürgern zu teilen, und so neue Strategien beispielsweise für die eigene Arbeit oder für die Gestaltung von Europa in Ihrer Kommune zu entwickeln. Zusätzlich finden Sie hier Informationen zur Auszeichnung "Europaaktive Kommune in Nordrhein-Westfalen". 

Ich freue mich auf Ihre aktive Mitwirkung!

 

Franz-Josef Lersch-Mense

 

Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und
Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Broschüre Städtepartnerschaften

Die Europaarbeit der Kommunen wird zunehmend wichtiger. Immer mehr kommunale Aufgaben- oder Zuständigkeitsbereiche werden von der europäischen Politik beeinflusst. Diese Entwicklung erfordert von den Kommunen einen Wandel, sie müssen sich mit dem Thema Europa auseinandersetzen und sich einmischen.

 

Städtepartnerschaften der Kommunen sind dabei das konkrete Mittel für die Kommune, sich europapolitisch zu engagieren. Städtepartnerschaften bilden das Zentrum der internationalen Aktivitäten der Kommunen in Nordrhein-Westfalen (NRW), fast 90% aller Partnerschaften sind in der Europäischen Union beheimatet. Städtepartnerschaften durchleben einen ständigen Wandel ihrer Ausformung, die Arbeit wandelt sich zunehmend in Richtung von Netzwerken, Projekt-, oder Themenpartnerschaften.

 

Das Ziel dieser Broschüre ist es, aus dem reichhaltigen Erfahrungsschatz nordrhein-west-fälischer Kommunen in der Städtepartnerschafts- und Europaarbeit neue Möglichkeiten für die Kommunen aufzuzeigen.

 

Hier geht es zum Download der Broschüre.

 

Auszeichnung Europaaktive Kommune 2016

Fünf neue Städte in Nordrhein-Westfalen haben für ihr kommunales Europa-Engagement die Auszeichnung „Europaaktive Kommune in Nordrhein-Westfalen“ erhalten. Zusätzlich sind weitere fünf Kommunen mit Sonderpreisen ausgezeichnet worden. Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense überreichte die Auszeichnungen in Vertretung der Ministerpräsidentin im feierlichen Rahmen in den Rheinterassen Düsseldorf.

  • „Europaaktive Kommune NRW“ 2016 sind: Düsseldorf, Kranenburg (Kreis Kleve), Südlohn (Kreis Borken), Weeze (Kreis Kleve) und Werne (Kreis Unna).
  • Folgende fünf Kommunen erhalten Sonderpreise 2016: Bocholt, Dortmund, Gütersloh, Herford und Stolberg (Rhld.).

Die Pressemitteilung mit den jeweiligen Kurzbeschreibungen der erfolgreichen Bewerbungen der ausgezeichneten Kommunen finden Sie unter www.url.nrw/eak2016

Wettbewerb „Europa bei uns zuhause“ gestartet - Kommunen und Städtepartnerschaftsvereine bekommen 5.000 Euro für gute Ideen zum europäischen Dialog

Der Minister und Chef der Staatskanzlei Franz-Josef Lersch-Mense hat heute in der Staatskanzlei den Startschuss für den Wettbewerb „Europa bei uns zuhause“ gegeben. Die Kommunen in NRW und ihre Städtepartnerschaftsvereine können sich vom 13.06.2016 bis zum 15.07.2016 um die Förderung in Höhe von bis zu 5.000 Euro bewerben. „Wir wollen ein lebendiges Europa der Bürgerinnen und Bürger. Der Austausch zwischen den europäischen Städten ist für Europa genauso wichtig wie Regierungsgipfel und Ministerräte. Deshalb unterstützen wir die hervorragende Europaarbeit unserer Städtepartnerschaftsvereine und unserer Kommunen“, begründet Lersch-Mense das Engagement des Landes. Dabei sind der Bandbreite der Themen kaum Grenzen gesetzt: Kultur, Sport, soziale und natürlich internationale Projekte sind gerne gesehen. Der Durchführungszeitraum für die ausgewählten Projekte ist vom 01.09.2016 bis zum 31.07.2017.

Weitere Infos und Ansprechpartner unter: www.europa-bei-uns-zuhause.de

Europaminister wollen mehr Förderung und weniger Bürokratie für die Europe Direct Information Center

In NRW gibt es 11 Europe Direct Information Center (EDIC). Diese stellen ein Bindeglied zwischen Bürgerinnen und Bürgern vor Ort und der EU dar. Die EDIC informieren insbesondere über die Arbeit der Europäischen Kommission, die sie auch finanziert sowie über das Europäische Parlament. Am 28. und 29. April hat sich die Europaministerkonferenz der deutschen Bundesländer auf ihrer Sitzung in Brüssel mit der Arbeit und der Finanzausstattung beschäftigt. Die Minister und Senatoren kommen zu dem Schluss, dass die EDIC hervorragende Arbeit leisten, aufgrund der zu erwartenden höheren Anforderungen besser finanziell ausgestattet werden sollten sowie von Bürokratie entlastet werden müssen.

 

Der dort entstandene Umlaufbeschluss ist hier abrufbar. Den dazugehörigen Bericht zum Umlaufbeschluss können Sie hier einsehen.

Linksammlung zu Angeboten in der Flüchtlingshilfe

Eine Übersicht mit beispielhaften Links zu verschiedenen Hilfsprojekten, Organisationen, Institutionen und Angeboten der Flüchtlingshilfe in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.

 

Europaaktive Kommunen zu Besuch in Brüssel

Vertreter der Kommunen vor dem Kommissionsgebäude

Am 19. und 20.04.2016 besuchten 14 Vertreter unterschiedlicher Kommunen aus NRW, die wegen ihres europapolitischen Engagement von der Landesregierung als „Europaaktive Kommune in Nordrhein Westfalen“ ausgezeichnet worden waren die europäische Hauptstadt Brüssel und informierten sich dort aus erster Hand über aktuelle europapolitische Themen. Am ersten Tag stand ein Besuch in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der EU auf dem Programm. In angeregter Diskussionsatmosphäre wurde unter anderem mit dem Leiter der Landesvertretung, Rainer Steffens, sowie anwesenden Kommissionsvertretern über kommunalpolitische EU-Themen gesprochen. Am nächsten Tag folgte ein Besuch in der Europäischen Kommission. In mehreren Vorträgen erfuhren die anwesenden kommunalen Vertreter wissenswertes über die TTIP Verhandlungen, die Beitrittsgespräche mit der Türkei oder zum Verhältnis zwischen der EU und Russland. Vertreter der entsprechenden Generaldirektionen stellten außerdem Förderzugänge unterschiedlicher Art vor und waren im Austausch mit den Kommunalvertretern besonders daran interessiert, wie die Maßnahmen vor Ort aufgenommen werden. Der Besuch in Brüssel verdeutlichte, wie wichtig und profitabel der regelmäßige Austausch für beide Akteure ist. Lesen Sie den gesamten Bericht hier.

 

Der Vortrag der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration (Sacha Piehl) zum Thema ESF 2014-2020 ist hier abrufbar.

 

Der Vortrag der Generaldirektion für Regionalpolitik und Stadtentwicklung (Astrid Mechel) zur EU Regionalpolitik in NRW ist hier abrufbar.

Netzwerktagung 2016

Die Netzwerktagung 2016 für die Europaaktiven Kommunen in Nordrhein-Westfalen fand vom 25./26.2.2016 in Herne statt. 

Vorträge und Präsentationen ehemaliger Netzwerktagungen finden Sie hier.